Möbel·Europäisches Kunsthandwerk·Gemälde

Kunsthandel Peter Mühlbauer
Schloss Schönburg | 94060 Pocking
Telefon +49 (0)8531 - 18 15 | Fax +49 (0)8531 - 133 00
petermuehlbauer@t-online.de | www.kunsthandel-muehlbauer.com

Möbel·Europäisches Kunsthandwerk·Gemälde

Kabinettschrank

Augsburg, um 1640/50

55 x 54 x 31 cm

„Kabinett bedeutet ein apartes und schön lackiertes Schränkchen, worinnen ein kleiner, aber desto seltenerer Vorrat natürlicher und kunstvoll gefertigter Raritäten aufbewahrt wird. Ein solch kleines Kabinett wird in ein Gemach gesetzt und von Curiosis (Kennern) mit Genehmhaltung des Besitzers besehen", so beschrieb C.F.Neickel zum Ende des 17. Jahrhunderts die Funktion des Kabinettschrankes als Aufbewahrungsort für Kuriositäten und Kunstgegenstände.

Die Kunstkenner des 17.Jahrhunderts trafen sich regelmäßig, um sich vor ihren Kabinettschränkchen, welche sie oft mit sich brachten, über die darin enthaltenen Schätze auszutauschen und ihr Wissen zu demonstrieren. Kabinettschränke waren in einer höfischen Kunstkammer unverzichtbar und gehörten zu den Pflichtbestandteilen eines jeden aristokratischen Haushalts.

Der Markt für Kabinette florierte und Augsburg entwickelte sich bald zu einem der führenden Produktionszentren für die immer kunstvoller werdenden Kabinettmöbel. Insbesondere kleinere, allseitig mit Elfenbein-Intarsien verzierte Stücke, wie das hier gezeigte Kabinett, waren jedoch oft mehr Schmuck- als Gebrauchsgegenstände und galten als Statussymbol in höfischen Kreisen.   

 

Literatur:
Kreisel-Himmelheber, Die Kunst des deutschen Möbels, Bd. I, Abb. 387

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Kabinettschrank

Kabinettschrank

Kabinettschrank

Augsburg, um 1640/50

55 x 54 x 31 cm

„Kabinett bedeutet ein apartes und schön lackiertes Schränkchen, worinnen ein kleiner, aber desto seltenerer Vorrat natürlicher und kunstvoll gefertigter Raritäten aufbewahrt wird. Ein solch kleines Kabinett wird in ein Gemach gesetzt und von Curiosis (Kennern) mit Genehmhaltung des Besitzers besehen", so beschrieb C.F.Neickel zum Ende des 17. Jahrhunderts die Funktion des Kabinettschrankes als Aufbewahrungsort für Kuriositäten und Kunstgegenstände.

Die Kunstkenner des 17.Jahrhunderts trafen sich regelmäßig, um sich vor ihren Kabinettschränkchen, welche sie oft mit sich brachten, über die darin enthaltenen Schätze auszutauschen und ihr Wissen zu demonstrieren. Kabinettschränke waren in einer höfischen Kunstkammer unverzichtbar und gehörten zu den Pflichtbestandteilen eines jeden aristokratischen Haushalts.

Der Markt für Kabinette florierte und Augsburg entwickelte sich bald zu einem der führenden Produktionszentren für die immer kunstvoller werdenden Kabinettmöbel. Insbesondere kleinere, allseitig mit Elfenbein-Intarsien verzierte Stücke, wie das hier gezeigte Kabinett, waren jedoch oft mehr Schmuck- als Gebrauchsgegenstände und galten als Statussymbol in höfischen Kreisen.   

 

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Literatur:
Kreisel-Himmelheber, Die Kunst des deutschen Möbels, Bd. I, Abb. 387