Möbel·Europäisches Kunsthandwerk·Gemälde

Kunsthandel Peter Mühlbauer
Schloss Schönburg | 94060 Pocking
Telefon +49 (0)8531 - 18 15 | Fax +49 (0)8531 - 133 00
petermuehlbauer@t-online.de | www.kunsthandel-muehlbauer.com

Möbel·Europäisches Kunsthandwerk·Gemälde

Empire-Fauteuil

St. Petersburg, um 1810/15
Heinrich Gambs (1765 – 1831) zugeschrieben

Mahagoniholz mit feuervergoldeten Bronzen

„Der Reichtum seiner Erfindungen und Einfälle ist unerschöpflich. Stets trifft man hier auf wunderbare Entwürfe, gute Verwendbarkeit und klare Verarbeitung, eine Auswahl allerbester Materialien und zugleich auf Einfachheit. [...] Was aber diese Erzeugnisse vor allem auszeichnet und unnachahmlich macht, ist ein seltenes Talent, die Kunst der Architektur in meisterhafte Möbelkunst eingehen zu lassen. Sie alle sind im Grunde wunderbare Beispiele für Baukunst, denn alle Kompositionen, Proportionen, Symmetrien und sogar alle Ornamente entsprechen deren Regeln. [...] Wahrhaftig: H. Gambs ist in seinem Fach ein Genie!", schwärmt 1829 ein Zeitgenosse in St. Petersburg.

Zu den hier so gerühmten Möbeln, die aus einer in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts führenden Werkstatt in St. Petersburg hervorgingen, gehört auch dieser prunkvolle Fauteuil. Heinrich Gambs führte aufgrund hoher Kunstfertigkeit und geschickten Unternehmergeistes eine florierende Werkstatt, die zu den bedeutendsten Nachfolgern der Roentgen-Manufaktur gezählt wird.

Nach der Thronbesteigung Zar Alexanders I. im Jahre 1801 gelang ihm schließlich der Aufstieg zum wichtigsten Hofebenisten und er erhielt den Titel „Hofmechaniker".
Wie dieser Fauteuil und weitere Möbel aus seiner Werkstatt belegen, wurden feuervergoldete und ziselierte Appliken aus Bronze in Serienfertigung hergestellt und auf Möbeln als Einzelelemente variiert. Häufige Dekorationen sind Sterne, Girlanden, sowie figürliche Motive und Elemente aus der Tierwelt.iholz mit feuervergoldeten Bronzen

Provenienz:
Adelsbesitz Mailand

Literatur:
Henriette Stuchtey, «Die Familie Gambs»,
Weltkunst Nr. 21, November 1995

Kunsthandel Peter Mühlbauer
Schloss Schönburg | 94060 Pocking
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Empire-Fauteuil

Empire-Fauteuil

Empire-Fauteuil

St. Petersburg, um 1810/15
Heinrich Gambs (1765 – 1831) zugeschrieben

Mahagoniholz mit feuervergoldeten Bronzen

„Der Reichtum seiner Erfindungen und Einfälle ist unerschöpflich. Stets trifft man hier auf wunderbare Entwürfe, gute Verwendbarkeit und klare Verarbeitung, eine Auswahl allerbester Materialien und zugleich auf Einfachheit. [...] Was aber diese Erzeugnisse vor allem auszeichnet und unnachahmlich macht, ist ein seltenes Talent, die Kunst der Architektur in meisterhafte Möbelkunst eingehen zu lassen. Sie alle sind im Grunde wunderbare Beispiele für Baukunst, denn alle Kompositionen, Proportionen, Symmetrien und sogar alle Ornamente entsprechen deren Regeln. [...] Wahrhaftig: H. Gambs ist in seinem Fach ein Genie!", schwärmt 1829 ein Zeitgenosse in St. Petersburg.

Zu den hier so gerühmten Möbeln, die aus einer in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts führenden Werkstatt in St. Petersburg hervorgingen, gehört auch dieser prunkvolle Fauteuil. Heinrich Gambs führte aufgrund hoher Kunstfertigkeit und geschickten Unternehmergeistes eine florierende Werkstatt, die zu den bedeutendsten Nachfolgern der Roentgen-Manufaktur gezählt wird.

Nach der Thronbesteigung Zar Alexanders I. im Jahre 1801 gelang ihm schließlich der Aufstieg zum wichtigsten Hofebenisten und er erhielt den Titel „Hofmechaniker".
Wie dieser Fauteuil und weitere Möbel aus seiner Werkstatt belegen, wurden feuervergoldete und ziselierte Appliken aus Bronze in Serienfertigung hergestellt und auf Möbeln als Einzelelemente variiert. Häufige Dekorationen sind Sterne, Girlanden, sowie figürliche Motive und Elemente aus der Tierwelt.iholz mit feuervergoldeten Bronzen

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Provenienz:
Adelsbesitz Mailand

Literatur:
Henriette Stuchtey, «Die Familie Gambs»,
Weltkunst Nr. 21, November 1995