Möbel·Europäisches Kunsthandwerk·Gemälde

Kunsthandel Peter Mühlbauer
Schloss Schönburg | 94060 Pocking
Telefon +49 (0)8531 - 18 15 | Fax +49 (0)8531 - 133 00
petermuehlbauer@t-online.de | www.kunsthandel-muehlbauer.com

Möbel·Europäisches Kunsthandwerk·Gemälde

Paar Lack-Eckschränke

 Paris, ca. 1755

Jean-Charles Ellaume (Maître in 1754)

Asiatische Lackfurniere und europäischer Schwarzlack, vergoldete Bronzen, originale spanische Brocatelle-Marmorplatten

89 x 92 x 66 cm

Das Bedürfnis einer kaufkräftigen europäischen „clientèle“, Exotisches vermehrt mit den gesteigerten Ansprüchen der „commodité“ zu vereinen, führte seit 1730 immer häufiger zu Transferierungen asiatischer Lacktafeln auf europäische Möbelformen. Diese Lackplatten stammen von größtenteils zweiseitig lackierten, asiatischen Kabinettschränken oder Paravents. So sind die Fronten der Türen mit gedünnten chinesischen Lacktafeln furniert. Das die Lackspiegel umrahmende Furnier, sowie die konstruktiven Teile des Corpus sind mit schwarzem europäischem Glanzlack gefasst. Die Übergänge werden durch feuervergoldete, gegenständige rocaillen- und blütenbesetzte C- und S-Bronzen (bronze doré d’or moulu) sowohl verdeckt als wird auch die ästhetische Wirkung der auf strahlende Gold- und Silbereffekte angelegten Lacke gesteigert. Die Füße stehen in zierlichen Bronzeschuhen (sabots). Von ihnen laufen profilierte Leisten aus und konturieren den unteren Zargenabschluss - nach oben  enden sie in langgestreckten Eckbronzen (chutes).

Provenienz:
Sammlung Carraro Rizzoli, Palazzo Rizzoli, Mailand

Literatur:
P. Kjellberg, Le Mobilier Français du XVIII siècle, Paris 2002, S. 339

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Paar Lack-Eckschränke

Paar Lack-Eckschränke

 Paris, ca. 1755

Jean-Charles Ellaume (Maître in 1754)

Asiatische Lackfurniere und europäischer Schwarzlack, vergoldete Bronzen, originale spanische Brocatelle-Marmorplatten

89 x 92 x 66 cm

Das Bedürfnis einer kaufkräftigen europäischen „clientèle“, Exotisches vermehrt mit den gesteigerten Ansprüchen der „commodité“ zu vereinen, führte seit 1730 immer häufiger zu Transferierungen asiatischer Lacktafeln auf europäische Möbelformen. Diese Lackplatten stammen von größtenteils zweiseitig lackierten, asiatischen Kabinettschränken oder Paravents. So sind die Fronten der Türen mit gedünnten chinesischen Lacktafeln furniert. Das die Lackspiegel umrahmende Furnier, sowie die konstruktiven Teile des Corpus sind mit schwarzem europäischem Glanzlack gefasst. Die Übergänge werden durch feuervergoldete, gegenständige rocaillen- und blütenbesetzte C- und S-Bronzen (bronze doré d’or moulu) sowohl verdeckt als wird auch die ästhetische Wirkung der auf strahlende Gold- und Silbereffekte angelegten Lacke gesteigert. Die Füße stehen in zierlichen Bronzeschuhen (sabots). Von ihnen laufen profilierte Leisten aus und konturieren den unteren Zargenabschluss - nach oben  enden sie in langgestreckten Eckbronzen (chutes).

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Provenienz:
Sammlung Carraro Rizzoli, Palazzo Rizzoli, Mailand

Literatur:
P. Kjellberg, Le Mobilier Français du XVIII siècle, Paris 2002, S. 339