Möbel·Europäisches Kunsthandwerk·Gemälde

Kunsthandel Peter Mühlbauer
Schloss Schönburg | 94060 Pocking
Telefon +49 (0)8531 - 18 15 | Fax +49 (0)8531 - 133 00
petermuehlbauer@t-online.de | www.kunsthandel-muehlbauer.com

Möbel·Europäisches Kunsthandwerk·Gemälde

Encrier

Paris, um 1765/70 

Das Lackpaneel. sowie das  Porzellan „Blanc de Chine", China, Époque Kangxi (1662-1722)
Die feuervergoldeten Bronzen, Époque Transition um 1765/70

Der Chinamode, die sich zur Mitte des 18. Jahrhunderts über ganz Europa verbreitet, folgend, entstanden vornehmlich in Paris luxuriöse Schreibgarnituren, welche die Bureau Plats der Aristokratie schmückten.  Sie wurden aus edelsten Materialien zusammengestellt. So diente hier als Sockelplatte ein rocaillenförmig aus einem chinesischen Paraventteil ausgesägtes Lackpaneel, welches in einem aus vergoldeter Bronze gefertigten, geschweiften, mit Rocaillen und Lorbeergirlanden verzierten Rahmen eingefasst wurde. Die auf der Lackplatte stehenden becherförmigen Gefäße aus chinesischem „Blanc de Chine"-Porzellan wurden mit vergoldeter Bronze eingefasst und dienten zur Aufbewahrung des Federkiels sowie für Tinte und Streusand; ein weiteres Gefäß wurde zu einer Tischglocke  „umfunktioniert".
Die Ingeniosität des Künstlers führte hier die schönsten Elemente fernöstlicher und europäischer Kunst aus verschiedenartigsten Werkstoffen zu einem preziösen Kunstwerk, welches im 18. Jahrhundert nur ranghohen Persönlichkeiten vorbehalten blieb,  liebevoll zusammen.
Ein Vergleichsstück befindet sich im Staatlichen Museum Schwerin und ist abgebildet bei Karin A. Möller, „Meissener Porzellanplastik des 18. Jh. Die Schweriner Sammlung", Schwerin 2006, S. 174-175, Nr. 87 sowie bei Vittorio del Gaizo, „Grande Enciclopedia dell'Artigianato e Arredamento", Rom, 1968, Band. 5, S. 18.

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Paris, um 1765/70 

Das Lackpaneel. sowie das  Porzellan „Blanc de Chine", China, Époque Kangxi (1662-1722)
Die feuervergoldeten Bronzen, Époque Transition um 1765/70

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Der Chinamode, die sich zur Mitte des 18. Jahrhunderts über ganz Europa verbreitet, folgend, entstanden vornehmlich in Paris luxuriöse Schreibgarnituren, welche die Bureau Plats der Aristokratie schmückten.  Sie wurden aus edelsten Materialien zusammengestellt. So diente hier als Sockelplatte ein rocaillenförmig aus einem chinesischen Paraventteil ausgesägtes Lackpaneel, welches in einem aus vergoldeter Bronze gefertigten, geschweiften, mit Rocaillen und Lorbeergirlanden verzierten Rahmen eingefasst wurde. Die auf der Lackplatte stehenden becherförmigen Gefäße aus chinesischem „Blanc de Chine"-Porzellan wurden mit vergoldeter Bronze eingefasst und dienten zur Aufbewahrung des Federkiels sowie für Tinte und Streusand; ein weiteres Gefäß wurde zu einer Tischglocke  „umfunktioniert".
Die Ingeniosität des Künstlers führte hier die schönsten Elemente fernöstlicher und europäischer Kunst aus verschiedenartigsten Werkstoffen zu einem preziösen Kunstwerk, welches im 18. Jahrhundert nur ranghohen Persönlichkeiten vorbehalten blieb,  liebevoll zusammen.
Ein Vergleichsstück befindet sich im Staatlichen Museum Schwerin und ist abgebildet bei Karin A. Möller, „Meissener Porzellanplastik des 18. Jh. Die Schweriner Sammlung", Schwerin 2006, S. 174-175, Nr. 87 sowie bei Vittorio del Gaizo, „Grande Enciclopedia dell'Artigianato e Arredamento", Rom, 1968, Band. 5, S. 18.