Möbel·Europäisches Kunsthandwerk·Gemälde

Kunsthandel Peter Mühlbauer
Schloss Schönburg | 94060 Pocking
Telefon +49 (0)8531 - 18 15 | Fax +49 (0)8531 - 133 00
petermuehlbauer@t-online.de | www.kunsthandel-muehlbauer.com

Möbel·Europäisches Kunsthandwerk·Gemälde

Französische Renaissance-Anrichte, sog. „Dressoir“

2. Hälfte 16. Jahrhundert,
wohl Burgund

Eichenholz
159,5 x 118 x 47 cm

 

Dieses Dressoir ist ein architektonisches Meisterwerk der Schnitzmöbelkunst des 16. Jahrhunderts. Der doppelgeschossige Aufbau mit zweischübigem Zwischengeschoss und darüber liegenden Türen wird horizontal gegliedert durch mit feinem Blattwerk verzierte Gesimse. Kannelierte Säulen, Halbsäulen und Pilaster mit ornamentalem Rankwerk gliedern den Aufbau in der Vertikalen. Die Nischen des Aufsatzes zieren die fast vollplastischen Figuren von Mars, Venus und Apoll. Auf den Türfüllungen finden sich die reliefierten Allegorien von Pax und Justitia, die auf  Kompositionen des Kupferstechers Philippe Galle zurückgehen und ihre Vorbilder in der Kunst von Fontainebleau haben.

Schubgeschoss und das Gesimse sind reich dekoriert mit Cherubim, Harpyien und Viktorien, sowie intarsierten Ebenholzplättchen. Die Löwenkopfverzierungen der Schubladen verweisen wohl auf die burgundische Herkunft des Dressoirs.

Literatur:
Alain, Erlande-Brandenburg, Ausstellungskatalog Musée National de la Renaissance 10/2001, Abb. 20

Provenienz:
Privatbesitz Süddeutschland

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Französische Renaissance-Anrichte, sog. „Dressoir“

Französische Renaissance-Anrichte, sog. „Dressoir“ Französische Renaissance-Anrichte, sog. „Dressoir“ Französische Renaissance-Anrichte, sog. „Dressoir“

Französische Renaissance-Anrichte, sog. „Dressoir“

2. Hälfte 16. Jahrhundert,
wohl Burgund

Eichenholz
159,5 x 118 x 47 cm

 

Dieses Dressoir ist ein architektonisches Meisterwerk der Schnitzmöbelkunst des 16. Jahrhunderts. Der doppelgeschossige Aufbau mit zweischübigem Zwischengeschoss und darüber liegenden Türen wird horizontal gegliedert durch mit feinem Blattwerk verzierte Gesimse. Kannelierte Säulen, Halbsäulen und Pilaster mit ornamentalem Rankwerk gliedern den Aufbau in der Vertikalen. Die Nischen des Aufsatzes zieren die fast vollplastischen Figuren von Mars, Venus und Apoll. Auf den Türfüllungen finden sich die reliefierten Allegorien von Pax und Justitia, die auf  Kompositionen des Kupferstechers Philippe Galle zurückgehen und ihre Vorbilder in der Kunst von Fontainebleau haben.

Schubgeschoss und das Gesimse sind reich dekoriert mit Cherubim, Harpyien und Viktorien, sowie intarsierten Ebenholzplättchen. Die Löwenkopfverzierungen der Schubladen verweisen wohl auf die burgundische Herkunft des Dressoirs.

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Literatur:
Alain, Erlande-Brandenburg, Ausstellungskatalog Musée National de la Renaissance 10/2001, Abb. 20

Provenienz:
Privatbesitz Süddeutschland