Möbel·Europäisches Kunsthandwerk·Gemälde

Kunsthandel Peter Mühlbauer
Schloss Schönburg | 94060 Pocking
Telefon +49 (0)8531 - 18 15 | Fax +49 (0)8531 - 133 00
petermuehlbauer@t-online.de | www.kunsthandel-muehlbauer.com

Möbel·Europäisches Kunsthandwerk·Gemälde

Rokoko-Spiegel

Berlin/Potsdam, um 1755/60

Johann Michael Hoppenhaupt d. Ältere
(1709 – 1769)

Lindenholz geschnitzt, grau-weiß gefasst und original vergoldet, originales Spiegelglas. Rückseitig alte Inventaretiketten „I. STEPHAN“ sowie „Nr. 8, Sammlung Fischer-Böhler, Residenzstr., München"

145 x 90 cm

J. M. Hoppenhaupt gehört zu den bedeutendsten Bildhauern und Innenraum-Ausstattern am Hofe Friedrich des Großen. 1740 begann er als Kabinett-Bildhauer am Berliner Schloss unter dem Hofarchitekten von Knobelsdorff und dem ebenfalls für den Hof tätigen Bildhauer J. A. Nahl.

Das Friderizianische Rokoko war auf Leichtigkeit und Eleganz ausgerichtet – üppig wuchernde Blütenknospen sowie Granatäpfel sind so außerordentlich plastisch und naturalistisch geschaffen, dass man sie berühren möchte. Als markantestes Erkennungszeichen J. M. Hoppenhaupts gilt vor allem der von der linken oberen Rahmenecke in den Spiegel hineinragende Kranich. Diese ganz spezifische Formensprache finden wir immer wieder in seinen Arbeiten, wie z.B. im Arbeits- und Schlafzimmer Friedrichs des Großen, Schloss Sanssouci, Potsdam.
Der Spiegel repräsentiert das Friderizianische Rokoko in höchster Vollendung.

Ausstellungen
Ausstellung Oktober 1965, Münchner Stadtmuseum, „Kunstschätze aus Münchner Privatbesitz“, Kat.-Nr. 19
Ausstellung, 15. Juni – 15. Sept. 1958, Residenz, München, „Europäisches Rokoko“, Kat.-Nr. 855

Literatur
E. A. Seemann, „Preußische Königsschlösser in Berlin und Potsdam“, S. 135.
Hans Huth, „Friderizianische Möbel, Abb. 5.
Lydia-Lida Dewiel, „Möbel-Stilkunde“

Provenienz
ehemals Sammlung Fischer Böhler, München

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Rokoko-Spiegel

Rokoko-Spiegel

Berlin/Potsdam, um 1755/60

Johann Michael Hoppenhaupt d. Ältere
(1709 – 1769)

Lindenholz geschnitzt, grau-weiß gefasst und original vergoldet, originales Spiegelglas. Rückseitig alte Inventaretiketten „I. STEPHAN“ sowie „Nr. 8, Sammlung Fischer-Böhler, Residenzstr., München"

145 x 90 cm

J. M. Hoppenhaupt gehört zu den bedeutendsten Bildhauern und Innenraum-Ausstattern am Hofe Friedrich des Großen. 1740 begann er als Kabinett-Bildhauer am Berliner Schloss unter dem Hofarchitekten von Knobelsdorff und dem ebenfalls für den Hof tätigen Bildhauer J. A. Nahl.

Das Friderizianische Rokoko war auf Leichtigkeit und Eleganz ausgerichtet – üppig wuchernde Blütenknospen sowie Granatäpfel sind so außerordentlich plastisch und naturalistisch geschaffen, dass man sie berühren möchte. Als markantestes Erkennungszeichen J. M. Hoppenhaupts gilt vor allem der von der linken oberen Rahmenecke in den Spiegel hineinragende Kranich. Diese ganz spezifische Formensprache finden wir immer wieder in seinen Arbeiten, wie z.B. im Arbeits- und Schlafzimmer Friedrichs des Großen, Schloss Sanssouci, Potsdam.
Der Spiegel repräsentiert das Friderizianische Rokoko in höchster Vollendung.

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Ausstellungen
Ausstellung Oktober 1965, Münchner Stadtmuseum, „Kunstschätze aus Münchner Privatbesitz“, Kat.-Nr. 19
Ausstellung, 15. Juni – 15. Sept. 1958, Residenz, München, „Europäisches Rokoko“, Kat.-Nr. 855

Literatur
E. A. Seemann, „Preußische Königsschlösser in Berlin und Potsdam“, S. 135.
Hans Huth, „Friderizianische Möbel, Abb. 5.
Lydia-Lida Dewiel, „Möbel-Stilkunde“

Provenienz
ehemals Sammlung Fischer Böhler, München