Möbel·Europäisches Kunsthandwerk·Gemälde

Kunsthandel Peter Mühlbauer
Schloss Schönburg | 94060 Pocking
Telefon +49 (0)8531 - 18 15 | Fax +49 (0)8531 - 133 00
petermuehlbauer@t-online.de | www.kunsthandel-muehlbauer.com

Möbel·Europäisches Kunsthandwerk·Gemälde

Astronomische Louis-XVI Vasen-Pendule „à cercles tournants“

Paris, 1778
 
signiert auf dem Zifferblatt Mathieu fecit und Coteau für den Uhrmacher Claude Mathieu (1722 – Paris – 1812; maître 1754) und den Emailleur Joseph Coteau (1740 – Paris – 1801), ab 1778 maître und und seit 1780 „peintre-émailleur du roi", auf der Rückseite des Email-Zifferblattes bezeichnet: „Coteau le 1. juillet 1778"
 
Höhe 59 cm
Breite 34 cm
Tiefe 30 cm

Matt- und glanzvergoldetes Bronzegehäuse im Goût Grec, ausgeführt in Gelb- und Roségold mit Widderköpfen und Lorbeerkränzen, dem Bronzier Pierre Delacroix, Paris, zuzuschreiben.
 
Vasenförmiges Uhrengehäuse mit Schlossscheibenschlagwerk und zwei in sich drehenden Ziffernringen – diese mit Emailkartuschen in römischen Ziffern für die Stunden und arabischen Zahlen für Minuten, angezeigt durch den Schwanz einer Eidechse.
 
Das Emailzifferblatt mit Kalendarium, Datum, Mondphase, Mondalter, Wochentag und Jahreskalender. Der äussere Ring mit Darstellungen von Tierkreiszeichen in goldgerahmten, ovalen Kartuschen, abgesetzt mit smaragdgrün und türkisem Emaildekor.

Joseph Coteau zählte zu den talentiertesten Handwerkern seiner Zeit und war bekannt für die bedeutendsten und akkuratesten Zifferblätter. Ursprünglich aus Genf stammend, war er aber hauptsächlich in Paris tätig und führte ein Atelier in der Rue Poupée. Er entwickelte ein neues Verfahren, welches ihm ermöglichte, mit Goldlegierungen auf Porzellanfond zu malen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass er auch für die königliche Manufaktur de Sèvres arbeitete.
 
Eine fast identische Uhr, ebenfalls signiert Mathieu und Coteau, wurde 1798 an Zar Paul I. für die Einrichtung des Michailowski-Palasts in St.Petersburg geliefert und befindet sich heute im Kreml-Palast in Moskau.

Provenienz:   
Privatsammlung, Wien
 
Literatur:
W. Edey, French Clocks , London, 1967, p.67, J. D. Augarde, Le ouvriers du temps, Geneva, 1996, p.205
Vgl. auch Lit.: Klaus Maurice, Schöne Uhren des 17.-19.Jahrhunderts, S.80ff.

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Astronomische Louis-XVI Vasen-Pendule „à cercles tournants“

Astronomische Louis-XVI Vasen-Pendule „à cercles tournants“

Astronomische Louis-XVI Vasen-Pendule „à cercles tournants“

Paris, 1778
 
signiert auf dem Zifferblatt Mathieu fecit und Coteau für den Uhrmacher Claude Mathieu (1722 – Paris – 1812; maître 1754) und den Emailleur Joseph Coteau (1740 – Paris – 1801), ab 1778 maître und und seit 1780 „peintre-émailleur du roi", auf der Rückseite des Email-Zifferblattes bezeichnet: „Coteau le 1. juillet 1778"
 
Höhe 59 cm
Breite 34 cm
Tiefe 30 cm

Matt- und glanzvergoldetes Bronzegehäuse im Goût Grec, ausgeführt in Gelb- und Roségold mit Widderköpfen und Lorbeerkränzen, dem Bronzier Pierre Delacroix, Paris, zuzuschreiben.
 
Vasenförmiges Uhrengehäuse mit Schlossscheibenschlagwerk und zwei in sich drehenden Ziffernringen – diese mit Emailkartuschen in römischen Ziffern für die Stunden und arabischen Zahlen für Minuten, angezeigt durch den Schwanz einer Eidechse.
 
Das Emailzifferblatt mit Kalendarium, Datum, Mondphase, Mondalter, Wochentag und Jahreskalender. Der äussere Ring mit Darstellungen von Tierkreiszeichen in goldgerahmten, ovalen Kartuschen, abgesetzt mit smaragdgrün und türkisem Emaildekor.

Joseph Coteau zählte zu den talentiertesten Handwerkern seiner Zeit und war bekannt für die bedeutendsten und akkuratesten Zifferblätter. Ursprünglich aus Genf stammend, war er aber hauptsächlich in Paris tätig und führte ein Atelier in der Rue Poupée. Er entwickelte ein neues Verfahren, welches ihm ermöglichte, mit Goldlegierungen auf Porzellanfond zu malen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass er auch für die königliche Manufaktur de Sèvres arbeitete.
 
Eine fast identische Uhr, ebenfalls signiert Mathieu und Coteau, wurde 1798 an Zar Paul I. für die Einrichtung des Michailowski-Palasts in St.Petersburg geliefert und befindet sich heute im Kreml-Palast in Moskau.

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Provenienz:   
Privatsammlung, Wien
 
Literatur:
W. Edey, French Clocks , London, 1967, p.67, J. D. Augarde, Le ouvriers du temps, Geneva, 1996, p.205
Vgl. auch Lit.: Klaus Maurice, Schöne Uhren des 17.-19.Jahrhunderts, S.80ff.