Möbel·Europäisches Kunsthandwerk·Gemälde

Kunsthandel Peter Mühlbauer
Schloss Schönburg | 94060 Pocking
Telefon +49 (0)8531 - 18 15 | Fax +49 (0)8531 - 133 00
petermuehlbauer@t-online.de | www.kunsthandel-muehlbauer.com

Möbel·Europäisches Kunsthandwerk·Gemälde

Pultschreibtisch

Heinrich Ludwig Rohde (1683–1755)
Mainz, um 1725

 

Marketerie aus Ahorn-, Amarant-, Mahagoni-, und Nussbaumholz auf Fichte und Eiche; vergoldete Schnitzereien

90 x 84 x 44,5 cm

Der Mainzer Kunstschreiner Heinrich Ludwig Rohde war Hofschreiner des Kurfürsten Lothar Franz Schönborn und Schüler sowie Mitarbeiter von Ferdinand Plitzner.

Bei dem Schreibpult handelt es sich um ein seltenes deutsches Möbel, das in seiner Ausführung der Intarsienarbeit die Formensprache und Eleganz des französischen Régence widerspiegelt. Speziell das Bandelwerk eines Jean Bérains, Kammer- und Kabinettzeichner am Hofe Ludwig XIV., das von 1715–1725 in Deutschland großen Anklang fand. Daneben kommen immer wieder „Callot’sche-Figuren”, wie hier das echsenähnliche Tier in der Mittelkartusche, vor.

In dem Standardwerk von Kreisel / Himmelheber befindet sich unter Abb. 266 ein Pultschreibtisch, Mainz 1725/30, gefertigt von Heinrich Ludwig Rohde. Zum damaligen Zeitpunkt war der Standort des Möbels noch Schloss Pommersfelden (Schloss Weißenstein). Dieses Möbel befindet sich heute im Royal Ontario Museum Toronto, Kanada.


Vgl. Literatur:
– Kreisel / Himmelheber, Die Kunst des deutschen Möbels, Bd II, Abb. 266

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Pultschreibtisch

Pultschreibtisch

Heinrich Ludwig Rohde (1683–1755)
Mainz, um 1725

 

Marketerie aus Ahorn-, Amarant-, Mahagoni-, und Nussbaumholz auf Fichte und Eiche; vergoldete Schnitzereien

90 x 84 x 44,5 cm

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Der Mainzer Kunstschreiner Heinrich Ludwig Rohde war Hofschreiner des Kurfürsten Lothar Franz Schönborn und Schüler sowie Mitarbeiter von Ferdinand Plitzner.

Bei dem Schreibpult handelt es sich um ein seltenes deutsches Möbel, das in seiner Ausführung der Intarsienarbeit die Formensprache und Eleganz des französischen Régence widerspiegelt. Speziell das Bandelwerk eines Jean Bérains, Kammer- und Kabinettzeichner am Hofe Ludwig XIV., das von 1715–1725 in Deutschland großen Anklang fand. Daneben kommen immer wieder „Callot’sche-Figuren”, wie hier das echsenähnliche Tier in der Mittelkartusche, vor.

In dem Standardwerk von Kreisel / Himmelheber befindet sich unter Abb. 266 ein Pultschreibtisch, Mainz 1725/30, gefertigt von Heinrich Ludwig Rohde. Zum damaligen Zeitpunkt war der Standort des Möbels noch Schloss Pommersfelden (Schloss Weißenstein). Dieses Möbel befindet sich heute im Royal Ontario Museum Toronto, Kanada.


Vgl. Literatur:
– Kreisel / Himmelheber, Die Kunst des deutschen Möbels, Bd II, Abb. 266